Lichtenbroich - der Stadtteil mit Herz

Die ticken nicht richtig..
.. die Südpreußen

Uli Hoeneß, Manager des Fußballvereins "Bayern München", forderte in einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung (WZ) einen Soli-Beitrag für den Not leidenden Fußball!

Angedacht ist eine monatliche Gebühr von 2,-- € je Haushalt - ähnlich des GEZ-Beitrages. Hoeneß will damit die Fernsehübertragung möglichst vieler Spiele in der ARD und dem ZDF finanzieren. Die so erzielten Einnahmen aus den Übertragungsrechten würden dann in die Kassen des DFB und der angeschlossen Vereine fließen.

Herr Hoeneß und die anderen Fußballmanager sollten lieber darüber nachdenken, ob es tatsächlich nötig ist, immer wieder für mehrere Millionen Euro Spieler in der ganzen Welt einzukaufen und hohe Spieler- und Managergehälter zu zahlen. Wo sind denn die vielen jungen Menschen geblieben, die Fußball noch aus Spaß am Sport spielen?

An Herrn Hoeneß gerichtet sei noch gesagt: Es gibt viele Menschen, die Fußball nur bei einer EM oder WM im Fernsehen anschauen - oder gar nicht. Wenn der DFB und damit auch die Vereine, nicht so hohe Summen für die Übertragungsrechte verlangen würden, könnte in ARD und ZDF sowie in den anderen Kanälen häufiger ein Fußballspiel übertragen werden.

Die 888 Millionen (888 000 000,00) €uro sollte man in der jetzigen Wirtschaftslage beim Bürger belassen. Konjunkturell bringt dies erheblich mehr.

       
      Manfred Kirschey